Online im Alter

OnlA

OnlA ist ein Entwicklungsvorhaben mit dem primären Ziel, die Teilhabe älterer Menschen an internetgestützten Kommunikationsformen zu erleichtern.

Mit der verstärkten Nutzung von Web 2.0 Angeboten insbesondere durch jüngere Menschen wird zum Einen eine unerwünschte Entkopplung der Generationen unterstützt, zum Anderen haben ältere Menschen differenzierte Kommunikationsbedürfnisse, die nur unzureichend durch bestehende Web 2.0 Angebote abgedeckt werden. Außerdem weist die Gruppe der über 60 Jährigen das stärkste Wachstum hinsichtlich der Internetnutzung auf [1]. Diese Lücke zwischen Bedarf und Angebot will OnlA schließen und damit die Lebensqualität älterer Menschen verbessern.

Barrierefreiheit

Potenziale und Probleme von Senioren hinsichtlich der Neuen Medien decken sich teilweise mit denen von Menschen mit Beeinträchtigung des Sehvermögens oder anderer Rezeptionseinschränkungen. OnlA wird die Einbindung z.B. in ein betriebliches Umfeld ebenfalls erleichtern.

Mobilität online

Die Konzentration auf Nutzung lediglich geringer Bandbreiten und der Verzicht auf kognitiv belastende Dekoration [2] der Anwendungen prädestiniert OnlA zur Einbindung mobiler Arbeit über PDA, Smartphone oder Notebook mit GSM-Verbindung, also mit niedriger Datenrate.

Planung

  1. Voruntersuchung: Fallstudie einer webbasierten Kommunikations- und Interaktionsplattform im familiären Umfeld, 2005 bis 2008.
    Status: abgeschlossen.
  2. Konzept für ein Framework webbasierter Interaktionswerkzeuge unter Berücksichtigung der OnlA-Richtlinien; Weiterentwicklung und Konkretisierung der OnlA-Richtlinien nach Auswertung der Voruntersuchung, 2008-2009.
    Status: in Arbeit.
  3. Weiterentwicklung der webbasierten Kommunikations- und Interaktionsplattform aus der Voruntersuchung bis zur Produktionsreife, 2008 bis 2010.
    Status: in Arbeit.
  4. Evaluation der Plattform in Zusammenarbeit mit Unternehmen und sozialen Einrichtungen, 2009 bis 2010.
    Status: in Planung.
  5. Markteinführung, 2010.
    Status: in Planung.

Demoversion Pongwand

Das Interaktionswerkzeug "Pongwand" kann als Demoversion getestet werden:
Zugang zur Pongwand
Die Benutzerkennung der Demoversion lautet "gast", das Kennwort lautet ebenso "gast".
Pongwand ist geplant als Online-Äquivalent der "Pinwand über dem Esstisch" - ohne differenzierte Rechtestruktur kann eine kleine Arbeitsgruppe, Familie, Sportgemeinschaft o.ä. mit einem gemeinsamen Passwort einen gemeinsamen Bereich nutzen: Textnachrichten und Bilder hinterlassen sowie nach einem Stichwort suchen.
Es werden zur Zeit nur 10 Einträge angezeigt, jedoch alle Beiträge gespeichert. Wenn Sie Kritik und Verbesserungsvorschläge haben, hinterlassen Sie sie bitte auf der Pongwand.

Quellen

[1] ARD ZDF Online Studie: www.ard-zdf-onlinestudie.de
[2] Sweller, J. (2006): How the Human Cognitive System Deals with Complexity. In J. Elen & R. E. Clark (Eds.), Handling Complexity in Learning Environments: Theory and Research (pp. 13-25). Amsterdam: Elsevier.



13.02.2009


Dr. Claus Brell
brell[at]web.de



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